Gesellschaftlicher Schaden durch unversorgte Schwerhörende in Milliardenhöhe
Die renomierte Hörexperten und Forscher Bridget Shield und Mark Atheton mit erschreckenden Studienergebnissen:

Die renomierten Hörexperten und Forscher Bridget Shied und Mark Atheton haben eine neue wissenschaftliche Studie vorgestellt. Hinter dem Titel „Hearing loss – Numbers and Costs“ verbergen sich alamierende Zahlen. Unversorgte Hörverlusste in sämtlichen EU-Mitgliedsländern kosten jährlich insgesamt 185 Milliarden Euro. Das ist ein volkswirtschaftlicher Schaden, der 25 Milliarden Euro über dem gesamten EU-Haushalt liegt.

Die Metastudie geht von aktuell 34,4 Millionen Menschen in der EU aus, die einen Hörverlust von mehr als 35 dB auf dem besseren Ohr haben; davon seien 22,6 Millionen nicht versorgt. Für jeden unversorgten Schwerhörenden entsteht dabei ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 8200 Euro pro Jahr. Die Summe setzt sich zusammen aus den Kosten einer schlechten Lebensqualität und aus der höheren Arbeitslosenrate bei unversorgten Menschen. Allein in Deutschland werden in der Studie für unversorgte Hörverluste Kosten von jährlich 29 Milliarden Euro angesetzt.
Zusätzlich 10 Milliarden Euro Schaden entstünden durch die so entstehende niedrigere Produktivität. Damit schlügen allein in Deutschland unversorgte Hörverluste mit 39 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Das sind Kosten, die durch erfolgreiche Hörgeräteversorgungen klar reduziert werden können.
Dabei sind moderne Hörgeräte nicht teuer und viel günstiger als der volkswirtschaftliche Schaden, der durch einen unversorgten Hörverlust ausgelöst wird. Dazu kommen weiterhin die persönlichen Einschränkungen in der Lebensqualität, die von einem erhöhten Unfallrisiko und einer Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit bis zu eingeschränkten sozialen Kontakten reichen können.
Die Kosten für Hörgeräte werden in Deutschland auch von den Krankenkassen zu großen Teilen übernommen. Es gibt meist einen hohen Gewinn an Lebensfreude bei Menschen, wenn sie wieder uneingeschränkt hören können. Darum wird schon bei den ersten Anzeichen schlechten Hörens unverzüglich zu einem Hörtest geraten. Jeder dritte Mensch über 50 Jahre ist von Schwerhörigkeit betroffen.
Die Studie weist nach, dass Nutzer von Hörsystemen von deutlich besserer Lebensqualität und entspannteren Beziehungen profitieren. Sie geben an, besser zu schlafen, sich generell gesünder zu fühlen und weniger erschöpft zu sein.
Menschen mit einem unversorgten Hörverlust verdienen laut Studie im Job weniger Geld und die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitslosigkeit sei doppelt so hoch wie bei Normalhörenden und Versorgten. Viele Menschen mit einem unversorgten Hörverlust gehen früher in den Ruhestand.
Das alles ist ganz natürlich, denn ein Leben mit Hörverlust ist sehr anstrengend. Der Mensch fokussiert zu viele Kräfte auf das Hören und Verstehen.

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